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Shopify News

Shopify Unite 2021: der Start von Online Store 2.0

· 3 Minuten Lesezeit

Porträt von Mark Chang, Gründer und CTO von shoplab

Mark Chang

Founder & CTO

Shopify Unite 2021: Was ändert sich?

Am 29. Juni 2021 fand das virtuelle Event Shopify Unite 2021 statt. Wir haben teilgenommen und erzählen Dir, was sich in Zukunft und bereits jetzt im E-Commerce-Shopsystem ändert - für Händler*innen und Entwickler*innen.

Eröffnet wurde die Unite 2021 vom Chief Executive Officer Tobi Lütke, der direkt die Neugier und Vorfreude auf die kommenden Beiträge steigen ließ und die drei Leitprinzipien vorstellte:

  1. Make commerce creative
  2. Make the important easy
  3. Make everything else possible

Was bedeuten diese drei Guiding Principles in der Umsetzung? Product Director Vanessa Lee erklärt: Developer sollen mehr Freiraum bekommen und Händler*innen sollen die Möglichkeiten haben, einfach und schnell die gewünschte Storefront zu erstellen.

Online Store 2.0

Der Traffic in den Shopify-Stores hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Online-Shopping gehört nun mehr als je zuvor zum Alltag und ist nicht mehr wegzudenken. Daher hat Shopify das wichtigste und größte Update auf den Markt gebracht, das sie aufgrund seiner Wichtigkeit simpel aber überzeugend Online Store 2.0 nennen. Die Neuerung steht auch Dir ab sofort zur Verfügung und überzeugt Unternehmer*innen und Kreative mit der Überarbeitung der folgenden Bereiche:

Themes & Editor

Onlineshops können nun komplett modular konfiguriert werden. So passt sich das Design perfekt an Dein Angebot und Deine Persönlichkeit an. Es werden keine Coding-Kenntnisse benötigt, um die einzelnen Seiten komplett individuell und einfach aufzubauen und anzupassen oder um mithilfe von App-Blöcken Apps in die Themes zu integrieren. Das bedeutet eine verbesserte und simple Handhabung für Händler*innen und Vorteile für App-Entwickler*innen.

So sieht der neue Themes-Editor aus

So sieht der neue Themes-Editor aus

Im Theme-Store kannst Du zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Themes finden

Im Theme-Store kannst Du zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Themes finden

Store Content: Metafields

Mit Online Store 2.0 haben Metafelder ein flexibleres Typensystem und unterstützen außerdem von nun an Medien wie Bilder und PDF-Dateien. Entwickler*innen haben über die neue Dateien-API GraphQL Zugriff auf die Inhalte unter „Einstellungen/Dateien“. So können Medien dort ausgewählt und hochgeladen werden.

So sehen die Metafields-Einstellungen nun aus.

So sehen die Metafields-Einstellungen nun aus.

Check-out-Erweiterung durch Apps

Ohne Check-out kein E-Commerce - deshalb fanden auch hier starke Verbesserungen statt. Funktionen, die bisher nur über ‘checkout.liquid’ oder über Shopify Plus möglich waren, sind bald für alle zugänglich und sollen den Shopify Check-out zum besten der Welt machen, auch bei riesigen Verkaufszahlen. Dazu gehört zum Beispiel die Anpassung des Bezahlvorgangs über Apps. Auch eine neue Zahlungsplattform gehört ab Herbst 2021 zu den Neuerungen.

Der Beta-Zugriff ist bereits eröffnet, weitere Verbesserungen sollen noch dieses Jahr in einer Entwicklervorschau veröffentlicht werden, so Shopify selbst. Die Check-out-Erweiterung macht eine Interaktion zwischen Check-out und Dankeschön-Seite möglich. Dort können

  • Produkt-Upsells
  • Spendenaufrufe
  • Rabattangebote
  • Umfragen

integriert werden und die Customer Experience sowie das Verhältnis zwischen Kund*in und Händler*in verbessert werden.

Passe Deinen Check-out-Bereich individuell und einfach an mithilfe von Apps.

Passe Deinen Check-out-Bereich individuell und einfach an mithilfe von Apps.

Was ändert sich für mich? Muss ich mein Theme neu entwickeln lassen?

Selbstverständlich willst auch Du so schnell wie möglich von den neuen Themes und Einstellungen profitieren, das steht fest. Aber was musst Du dafür machen? Hier gibt es zwei Möglichkeiten.

  1. Wir machen ein Upgrade, um den neuen Shopify-Editor voll und ganz nutzen zu können.
  2. Wir entwickeln ein komplett neues Theme, das den Editor von vornherein unterstützt.

Beide Wege sind Aufgabe unserer Shopify-Entwicklung. Bei einem Update geht es darum, dass das Theme für die neuen Shopify Features kompatibel gemacht werden muss. Zu den Features gehören „Sections everywhere“ und die praktischen App Blocks. Allerdings gilt es zuallererst abzuwägen, ob das Upgrade sinnvoll ist. Das entscheiden wir gemeinsam mit Dir, je nach Aufwand der Anpassungen. Wenn wir Dein Theme bereits kennen und selbst programmiert haben, stehen die Chancen gut, dass wir das Upgrade problemlos vornehmen können. Lass uns gerne über Deine Möglichkeiten sprechen!

Wo die neuen APIs an ihre Grenzen kommen, beginnt die Entwicklung eigener Shopify Apps.

Shopify Unite 2021 - umfangreich, neu und besser denn je zuvor

Die Shopify Unite 2021 hat mit vielen Überraschungen und vielversprechenden Neuigkeiten überzeugt. Noch detaillierter kannst Du die Inhalte bei Shopify selbst nachlesen, oder die Unite 2021 einfach noch selbst nachschauen! Wenn Du spezifische Fragen für Deinen eigenen Store hast, kannst Du Dich jederzeit an die Shopify-Expert*innen von shoplab wenden, wir freuen uns auf Dich!

Alle News im Überblick in unserer Grafik

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Wir haben die häufigsten Fragen samt Antworten gesammelt, damit du unsere Services besser einschätzen kannst.

Porträt eines shoplab-Teammitglieds

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Ja. Wir arbeiten seit 2020 ausschließlich mit Shopify und Shopify Plus, und dorthin sind wir gekommen, indem wir andere Plattformen abgesagt haben. Der Tausch ist bewusst: Ein Team, das jeden Tag dieselbe Plattform sieht, weiß, welches Problem eine native Lösung hat, welches eine App braucht und welches Custom Code - dadurch fließt weniger von deinem Budget in das Wiederfinden dieser Antwort. Und wir folgen Shopifys eigenen Konventionen, statt Muster aus Magento oder WooCommerce zu übertragen. Genau das hält einen Shop nach der Übergabe updatefähig.

Strategie & Beratung, Custom Shopify Theme-Entwicklung, Custom App-Entwicklung, Shop-Migrationen, UX/UI Design, Integrationen & Middleware, laufendes Store Management und AI E-Commerce Readiness. Die meisten Projekte kombinieren drei oder vier davon: An einer Migration hängen meist eine ERP-Integration und ein Redesign, und ein Redesign legt meist ein Performance-Problem frei. Alles läuft über ein Team, dadurch werden eine Design-Entscheidung und ihre Konsequenz in der Entwicklung gemeinsam geklärt statt zwischen zwei Agenturen verhandelt.

Absolut, und es ist einer der häufigsten Einstiege zu uns. Wir auditieren zuerst den bestehenden Shop - Conversion-Pfad, Seiten-Performance und die Templates, die den größten Umsatz tragen - und gestalten dann gegen das, was das Audit gefunden hat, statt gegen ein Moodboard. Produkte, Kunden, Bestellungen und URL-Struktur bleiben, wo sie sind, damit Rankings und Shopdaten nicht in Gefahr geraten. Ein Redesign kann auch gestaffelt live gehen: erst die Seiten, die verkaufen, der Rest danach. So siehst du die Wirkung, bevor das ganze Budget gebunden ist.

Ja, von Grund auf und nicht als umgefärbtes Marketplace-Template. Ein Custom Theme heißt: genau die Sections, die dein Merchandising-Team wirklich braucht, im Theme-Editor pflegbar ohne Entwickler, und kein geerbter Code für Funktionen, die du nie nutzen wirst. Der letzte Punkt ist das Performance-Argument: Themes von der Stange tragen die Summe aller Use Cases mit sich, für die sie verkauft wurden, und du bezahlst das bei jedem Seitenaufruf in den Core Web Vitals. Wir bauen gegen deinen Katalog und dein Content-Modell und übergeben Dokumentation, damit dein Team den Shop selbst betreiben kann.

Ja - WooCommerce, Magento, Shopware und andere Plattformen, in einem gestaffelten Prozess mit minimalem Risiko. Produkte, Varianten, Kunden und Bestellhistorie kommen mit, und jede indexierte URL bekommt einen gemappten 301, damit die Rankings, die du dir erarbeitet hast, den Umzug überleben. Über die Dauer entscheidet selten die Katalogröße: Es sind Datenstrukturen ohne direktes Shopify-Gegenstück (Bundles, konfigurierbare Produkte, kundenspezifische Preise) und die Systeme, mit denen dein Shop spricht. Beides inventarisieren wir, bevor ein Cutover-Datum steht. Deshalb enden unsere Migrationen nicht mit einer Redirect-Liste, die in der Nacht vor dem Launch entsteht.

Das hängt vom Umfang ab: Fokussierte Optimierungen dauern oft 4-6 Wochen, komplette Custom Builds oder Migrationen typischerweise 8-16 Wochen. Ein Shop auf konfigurierter Theme-Basis ist meist in 4-8 Wochen live, eine vollständig individuelle Storefront eher in 10-16. Vor dem Start bekommst du eine Timeline mit definierten Meilensteinen, und diese Meilensteine sind gestaffelte Releases statt eines einzigen Launch-Termins am Ende - eine Verzögerung an einer Stelle schiebt also nicht alles Übrige nach hinten. Am stärksten bewegen späte Scope-Erweiterungen und Integrationen, die zu Beginn niemand inventarisiert hat.

Immer. Wir designen Mobile-First, weil dort der Großteil des E-Commerce-Traffics liegt und der größte Teil der Conversion verloren geht. Jeder Shop wird auf echten Geräten getestet, nicht nur im verkleinerten Browserfenster, und vor dem Livegang gegen die Core Web Vitals gemessen - Largest Contentful Paint, Interaktionslatenz, Layout Shift. Die meiste Aufmerksamkeit bekommen Bildhandling, Font-Loading und Drittanbieter-Skripte, denn meist sind es Apps, die aus einem schnellen Theme einen langsamen Shop machen. Performance ist hier eine Launch-Bedingung und kein Ticket für danach.

Ja. Unsere Store-Management-Pläne decken Shopify- und App-Updates, iterative Verbesserungen, Testing und technischen Support ab, in einem monatlichen Umfang, den du anpassen kannst, wenn sich Prioritäten verschieben. Die meisten Shops brauchen die ersten Wochen nach dem Launch stärker als erwartet: Echter Traffic findet Sonderfälle, die Staging nie erzeugt hat, und die Analytics fangen erst mit Volumen an, die Wahrheit zu sagen. Danach besteht die laufende Arbeit meist aus Conversion-Iterationen auf den umsatztragenden Templates, Support für saisonale Kampagnen und dem Aktuellhalten des Themes, wenn Shopify Plattformänderungen ausliefert.

Auf jeden Fall, und wir sagen es dir auch, wenn ein Rebuild nicht die richtige Entscheidung ist. Wir arbeiten oft in fokussierten Iterationen - ein Conversion-Audit, Performance-Optimierung oder das Redesign der wenigen Templates, die den Großteil des Umsatzes tragen - ausgeliefert als gestaffelte Releases mit messbaren Ergebnissen statt als Big-Bang-Relaunch. Für einen Shop, der bereits konvertiert, ist das meist die bessere Rechnung: Du behältst, was funktioniert, investierst dort, wohin die Daten zeigen, und vermeidest das Risikofenster, das ein kompletter Replatform öffnet. Ein Rebuild lohnt sich, wenn das darunterliegende Theme oder Datenmodell die eigentliche Grenze ist.

Buche einen kostenlosen Strategie-Call - rund dreißig Minuten, und was dabei herauskommt, behältst du in jedem Fall. Wir fragen, was du heute betreibst: Plattform, Katalogstruktur, angebundene Systeme, und was nach dem Projekt besser sein soll. Daraus bekommst du ein schriftliches Angebot mit Umfang, Timeline und Preis, mit benannten Arbeitsblöcken statt einer einzigen Zahl. Wenn das Gespräch zeigt, dass du weniger brauchst als ein Agenturprojekt, sagen wir dir das auch. Das ist für beide Seiten das günstigere Gespräch, als es im zweiten Monat zu merken.

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